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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 06:08:27 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 09 Sep 2026 06:08:27 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://kt.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-54423</guid><pubDate>Fri, 24 Feb 2023 12:45:00 +0100</pubDate><title>Wir suchen Nachwuchs für die Orgelbank</title><link>https://kt.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wir-suchen-nachwuchs-fuer-die-orgelbank/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>NACHWUCHS FÜR DIE ORGELBANK - Wir suchen DICH</p><p>Jugendliche und junge Erwachsene<br />… die Spaß an Musik haben,<br />… die von der Orgel fasziniert sind,<br />… die wissen wollen, wie eine Orgel funktioniert,<br />… die lernen wollen, wie man Orgel spielt.</p><p>Wir bieten<br />… kostenlose Schnupperstunden zum Ausprobieren und Kennenlernen,<br />… ein individuelles Beratungsgespräch rund um den Unterricht,<br />… Unterricht wohnortnah in den Landkreisen Kitzingen, Main-Spessart und Würzburg.</p><p>Die Ausbildung erfolgt<br />… im wöchentlichen Einzelunterricht,<br />… bei qualifi zierten Lehrkräften,<br />… zum Unkostenbeitrag von derzeit 11 € pro Stunde.</p><p>Frag nach bei uns:<br />Diözesanmusikdirektor Rainer Aberle<br />Telefon 0931 386-63 761<br />rainer.aberle@bistum-wuerzburg.de</p><p>Regionalkantor Stefan Walter<br />Telefon 0931 386-63 768<br />stefan.walter@bistum-wuerzburg.de</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-52129</guid><pubDate>Fri, 22 Jul 2022 10:37:00 +0200</pubDate><title>Angebote der Ländlichen Familienberatung</title><link>https://kt.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/angebote-der-laendlichen-familienberatung/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong><span style="line-height:100%">Die Ländliche Familienberatung hilft</span></strong></p><p class="western"><span style="line-height:100%">Familienbetriebe in der Landwirtschaft, im Weinbau oder im Gartenbau stehen oft vor besonderen Herausforderungen. Wirtschaftliche und betriebliche Fragen wirken sich schnell auch auf das Familienleben aus.</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">Die Katholische Landjugend- und die Landvolkbewegung in Unterfranken wollen alle unterstützen, die in diesen Bereichen tätig sind und für sich nach Lösungen suchen. Daher bieten sie die kostenfreie Ländliche Familienberatung (LFB) an.</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">Ein Team von speziell ausgebildeten Beraterinnen und Beratern begleitet die Ratsuchenden.</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">Weitere Informationen und Kontakt: <font color="#000080"><span lang="zxx"><u><a href="http://www.lfb-wuerzburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.lfb-wuerzburg.de</a></u></span></font> oder 0931-386 63725.</span></p><p class="western"><strong>Ländliche Familienberatung Würzburg: Auswahl möglicher Vortrags- und Seminarthemen</strong></p><p class="western">Vorstellung der LFB<br /> Die Ländliche Familienberatung - Ansprechpartner für Menschen in Not Familie / Partnerschaft / Generationen auf dem Betrieb<br /> Und wo bleibt die Familie? - Das Familienleben positiv gestalten<br /> Familiensysteme und ihre Bedeutung für unser Leben<br /> Eltern und ihre Kinder - Hilfen zu einer förderlichen Beziehung und Erziehung<br /> Lebensformen in der Landwirtschaft (Single, Partnerschaft, Ehe, Familie, Großfamilie) - Probleme und Chancen<br /> Miteinander unter einem Dach - Das Zusammenleben der verschiedenen Generationen<br /> Einheirat in einen Betrieb<br /> Rollenkonflikte im Familienbetrieb Krisenbewältigung<br /> Familiäre, gesundheitliche, betriebliche Sorgen - Wege aus der Krise<br /> Wenn Sorgen und Probleme krank machen - Wege aus der körperlichen und psychischen<br />Überbelastung<br /> „Ich halte es hier nicht mehr aus!“ - Hilfen zur Überwindung von Krisen in Ehe und Familie<br />und zur Gestaltung von Beziehungen in der Großfamilie<br />Gesprächskultur<br /> Der Umgang mit Konflikten – Spielregeln für das Miteinander<br /> Offen miteinander reden - einander besser verstehen Betriebsübergabe<br /> Die menschliche Seite der Betriebsübergabe</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-50591</guid><pubDate>Tue, 08 Mar 2022 14:00:00 +0100</pubDate><title>Hilfe für die Ukraine</title><link>https://kt.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/hilfe-fuer-die-ukraine/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für die Pfarreiengemeinschaft St. Hedwig im Kitzinger Land geben wir folgende Informationen weiter:</strong></p><p>Die Freie Christengemeinde Kitzingen unterstützt das Missions- und Hilfswerk Aktion für verfolgte Christen und Notleidende, kurz, AvC, das sich weltweit für verfolgte Christen und Notleidende einsetzt.</p><p>Der Wunsch, den Opfern des Krieges in der Ukraine zu helfen, ist groß. Die FCG erhält viele Anfragen und ist dankbar für diese außerordentliche Hilfsbereitschaft. Die Hilfsgüter werden direkt an die Bedürftigen verteilt.</p><p>Folgende vom AvC unterstützten oder voll finanzierten Projekte laufen, weitere sind in Vorbereitung.<br />• Pastor Pjotr aus Sloviansk evakuiert Leute, bringt sie innerhalb der Ukraine unter und versorgt sie.&nbsp;<br />• Pastor Alexander aus Warschau sorgt für ukrainische Flüchtlinge, die in Polen angekommen sind.<br />• Unser Team in Moldawien hat innerhalb kürzester Zeit in Sarata Galbena alles für die Aufnahme von rund 100 Frauen mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen parat gemacht.</p><p>Damit wir helfen können, brauchen wir Ihre Hilfe. Jede Spende trägt dazu bei, die Not und das Leid der Flüchtlinge zu mildern.</p><p>Wie und wo Sie helfen können, erfahren Sie in den angefügten Anhängen.&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-50536</guid><pubDate>Thu, 03 Mar 2022 12:13:48 +0100</pubDate><title>Was passiert da mitten in Europa?</title><link>https://kt.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/was-passiert-da-mitten-in-europa-hilfe-fuer-menschen-in-der-ukraine/</link><description>Hilfe für Menschen in der Ukraine</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:11pt">Es ist kaum vorstellbar, was nur einige hundert Kilometer weiter passiert. Plötzlich ist die Angst um den Frieden wieder ganz nah; es fallen Bomben mitten in Europa, Familien müssen ihre Männer zurücklassen, die die Heimat verteidigen und viele sind auf der Flucht an sichere Orte.</span></span><br /><span style="line-height:100%"><span style="font-size:11pt">Jede Schreckensmeldung, die uns erreicht, erschreckt auch uns. Wie können wir den Menschen in der Ukraine und die, die zu uns kommen, unterstützen?</span></span><br /><span style="line-height:100%"><span style="font-size:11pt">Im Augenblick sind Geldspenden die beste Hilfe, wie wir dazu beitragen können, Menschen in ihrer Not beizustehen.</span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:11pt">Helfen Sie, das Leid der Ukrainer zu mildern!</span></span><br /><br /><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><span style="font-size:11pt">Spenden Sie einen Beitrag, die Ukraine&nbsp;braucht&nbsp;unsere Unterstützung.&nbsp;</span></font></span><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><span style="font-size:11pt">Wir leiten das Geld direkt an die Menschen weiter, die gerade nicht mehr ein und aus wissen. Wir stehen mit den Hilfsorganisationen in Verbindung und überlegen genau, wer Ihre Spende am nötigsten hat.</span></font></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:11pt">Das Spendenkonto lautet:</span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><span style="font-size:14pt"><b>Kath. Kirchenstiftung St. Johannes Kitzingen</b></span></font></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:14pt"><b>Verwendungszweck: Ukraine</b></span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:14pt"><b>IBAN: DE05 7905 0000 0042 0674 96</b></span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><span style="font-size:11pt">Danke dafür, wenn Sie sich solidarisch zeigen mit den Menschen, die alles verlieren, weil Krieg herrscht und unsagbares Leid über sie kommt.</span></font></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:11pt">Und hoffen wir auf eine Lösung, dass die Konfliktparteien es schaffen, am Frieden in Europa und der Welt zu bauen.</span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:11pt">Katholischer Dekan Gerhard Spöckl</span></span></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-50173</guid><pubDate>Wed, 02 Feb 2022 16:00:00 +0100</pubDate><title>Da mach ich nicht mehr mit - Kirche am Wendepunkt</title><link>https://kt.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/da-mach-ich-nicht-mehr-mit-kirche-am-wendepunkt/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><strong>„</strong><span style="font-size:12pt"><strong>Da mach ich nicht mehr mit!“</strong> - so höre ich es dieser Tage oft. Es ist wie ein Tsunami, den die Kirche momentan erlebt. Selbst mir fällt es bisweilen schwer, zu sagen: „Ich bin katholisch und das gerne.“</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Es ist nicht zu beschreiben, was da durch das Gutachten aus München transparent auf dem Tisch liegt. Kirche ist wirklich, wie das Kardinal Marx vor längerer Zeit einmal gesagt hat, an einem toten Punkt angekommen, an dem es nicht mehr so weiter geht. Man glaubt uns nicht mehr! Das ist eigentlich das schlimmste, was einer Institution, der es um den Menschen geht, passieren kann.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Doch wie jetzt richtig reagieren auf diesen unermesslichen Skandal, der nicht nur einen Einzelnen betrifft, der gesündigt hat, sondern das ganze System Kirche ergriffen hat? Ein weiter so wird nicht mehr funktionieren.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Nicht die säkulare Welt ist schuld, sondern die Kirche, die eine Scheinwelt aufbaute, in der es wichtiger war, Priester zu schützen und dafür Kinder zu opfern.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Ich bin sicher, der Theologe Halik hat recht, wenn er sagt: Die Zeit der leeren Kirchen wird sich fortsetzen. Nur wenn es der Kirche gelingt, Abschied von dem zu nehmen, was nicht mehr trägt, gibt es für die Kirche eine Zukunft.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Was meint er damit:</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Nicht die Welt gilt es zu ändern, sondern die Kirche. Kirche darf sich nicht leiten lassen von der Angst um Macht, von einem kreisen um sich selbst. Kirche rettet sich nicht durch eine Ghettoisierung. Nur wenn sie die Fragen der Menschen in den Mittelpunkt stellt und ihnen bei der Suche nach Gott hilft, können sie eine Antwort für sich finden.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Für mich gibt es da einige offene Baustellen, die bearbeitet werden müssen, wenn Kirche eine Chance zum Überleben haben will. Theologe Halik formuliert es so:</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">1.) Keiner, der anders lebt, ob hetero oder homo, ist ausgeschlossen bei der Suche nach Gott. Für alle ist er zu uns gekommen. Kirche ist für die Menschen da.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">2.) Menschen am Rande, besonders Kinder, finden unsere besondere Zuwendung. Bereits Jesus hat uns das ins Stammbuch geschrieben, als er Kinder in die Mitte stellte und sagte: Ihnen ist das Himmelreich.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">3.) Als Suchende feiern wir in den Gottesdiensten den, den wir für das Leben brauchen. Keiner ist ausgeschlossen, weil er anders lebt und denkt.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Es wäre eine tolle Erfahrung, wenn Kirche ein Ort wäre, an dem ich Gott für mein Leben entdecken kann.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Das mache ich nicht mehr mit - das ist keine Lösung für mich. Viel lieber bleibe ich „drin“ in der Kirche und versuche anderen auf Augenhöhe zu begegnen, um mich mit ihnen auf den spannenden Weg zu machen, Gott mitten unter uns zu finden.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Kirche hätte gute Chancen dafür, dass sie auch künftig gebraucht wird. Ich muß nur bereit sein, bis hinauf in den Vatikan, Kirche ein neues Gesicht zu geben. Danke, wer dabei mithilft.</span></span></p><p><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Dekan Gerhard Spöckl</span></span></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-50169</guid><pubDate>Wed, 02 Feb 2022 15:50:00 +0100</pubDate><title>Jetzt auch das - #OutInChurch </title><link>https://kt.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/jetzt-auch-das-outinchurch/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Gutachten über systematisches Fehlverhalten der Kirche outeten sich am Freitag letzter Woche 125 Beschäftigte der Kirche als Queer.<br />Ich bin froh, dass beides nun auf den Tisch kommt. Viele, die sich für eine Kirche ohne Angst einsetzen und offen ihre sexuelle Orientierung bekannten, haben diesen mutigen Schritt gewagt und dies offen angesprochen.&nbsp;</p><p>Menschen aus der Seelsorge, die sich für unsere Kirche engagieren, können sich endlich offen dazu bekennen. Ich selbst kenne Einige und bin sehr dankbar, dass sie mithelfen, eine Kirche im neuen Sinne zu gestalten. Endlich ist die Tür des Schweigens und des nicht-aussprechen aufgemacht worden. Die Heimlichtuerei ist vorbei und jetzt kann man ohne Angst davon sprechen, dass jeder Mensch einzigartig und ein Wunder von Gott ist - so wie er geschaffen wurde und so wie er fühlt.</p><p>In unserer Kirche darf ein bisschen frischer Wind wehen - so wie es der Lebensart Jesu entspricht.&nbsp;</p><p>Ich möchte auf keinen Fall eine Kirche, die nicht über die Vielfalt der Neigungen spricht, die nach außen so redet, innen sich aber ganz anders verhält. Das ist nicht das Gesicht, das unserer Kirche gut steht.&nbsp;</p><p>Vielmehr plädiere auch ich für eine Kirche, in der jeder aussprechen darf, was er denkt und nicht sofort von oben bewertet wird, ob es in Ordnung ist.</p><p>Ich bin immer schockiert, wenn klar wird, wie Viele jahrelang die Angst quält, ihre Orientierung öffentlich wird oder von Vorgesetzten entdeckt wird.&nbsp;</p><p>Eine Kirche, die nur darauf aus ist, ein gutes Bild in der Öffentlichkeit zu haben, brauche ich und viele andere nicht. Keiner muss sich verstecken, keiner soll Angst haben, was bei einem Outing passiert. Ein angstfreies Umfeld in Gesellschaft und Kirche, das alle Formen des Menschsein respektiert, tut da viel wohler.&nbsp;</p><p>Ich freue mich, dass Bischöfe und Generalvikare dafür einstehen, großartige Menschen trotz Outing zu beschäftigen, ohne Angst und Ausgrenzung.</p><p>Jetzt ist es Zeit, dass wir als Kirche eine Haltung einnehmen, die froh ist, dass Menschen sich für sie und die Welt einsetzen, wie Gott sie gedacht hat.</p><p>Vielen Dank für alle, die den Schritt in die Öffentlichkeit gegangen sind und Danke an alle, die Mithelfen, die Doppelmoral in unserer Kirche zu beseitigen.</p><p>Dekan Gerhard Spöckl</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-46977</guid><pubDate>Wed, 02 Feb 2022 15:30:00 +0100</pubDate><title>Ist die Kirche noch zu retten?</title><link>https://kt.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/ist-die-kirche-noch-zu-retten/</link><description>Dekan Gerhard Spöckl zum Missbrauchs-Gutachten der Erzdiözese München-Freising.</description><content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;"><strong>Ist die Kirche noch zu retten? - Kommentar zu den Münchner Gutachten</strong></h2><p class="linklist">Liebe Leserinnen und Leser,</p><p class="linklist">am Donnerstag wurde das lang ersehnte Gutachten der Erzdiözese München Freising vorgestellt. Darin wurde vor allem das Fehlverhalten der Verantwortungsträger seit 1945 zum Thema Missbrauch unter die Lupe genommen.</p><p class="linklist">Erschreckend, wie die Kirche versucht hat, das Fehlverhalten so mancher Würdenträger unter den Teppich zu kehren. Verantwortliche haben derart versagt, dass es Einem&nbsp;die Sprache verschlägt. Bis hinein in den Vatikan wurde die Verantwortung gegenüber Kindern unzureichend wahrgenommen und so konnte sich so mancher über Jahre hinter der Kirche verstecken, ohne groß belangt zu werden.</p><p class="linklist">Auch ich bin fassungslos darüber, wie man bei den Stellungnahmen Einzelner versucht, sich herauszureden. Da wurde bei diesen&nbsp;nur über die Möglichkeit einer Unterkunft geredet. Da war man sich der Tragweite nicht bewusst und da versetzte man Seelsorger von Ort zu Ort, obwohl die Gefahr gesehen wurde, dass es zu Wiederholungen kommen kann.</p><p class="linklist"><strong>Kirche auf dem Prüfstand</strong></p><p class="linklist">Für viele wird das Bild von Kirche und Glauben ganz schön auf den Prüfstand gestellt. Die Glaubwürdigkeit der Kirche ist an einem Tiefpunkt angelangt und man fragt sich:</p><p class="linklist"><strong>Ist die Kirche noch zu retten?</strong></p><p class="linklist">Die Kirche ist so wie bisher nicht zu retten, das glaube ich. Wenn wir nicht auf die Kernbotschaft unseres Glaubens schauen, schafft sich Kirche selbst ab.</p><p class="linklist">Wie es nach den Enthüllungen innerhalb der Kirche weitergehen soll, dass kann ich Ihnen auch nicht sagen. Wie einer der höchsten Vertreter der Kirche argumentiert, verstehe ich auch nicht. Es ist eine Katastrophe und es wird höchste Zeit, dass wir uns an den Kern des Problems heranmachen. Für mich jedenfalls ist es ein systembedingtes Versagen, das dazu führt, dass man sich viele Jahre weggeduckt hat. Obwohl man etwas weiß, redet man nicht offen darüber, sondern schweigt und versucht irgendwie das System Kirche zu retten. Dass man damit gar nichts rettet, ist seit Donnerstag klar.</p><p class="linklist"><strong>Kirche muss transparent sein</strong></p><p class="linklist">Ich jedenfalls bin davon überzeugt. Es braucht gegenseitige Kontrolle. Es wird Zeit, dass Kirche und deren Verantwortliche transparent sind, denn ansonsten schaffen wir uns selber ab. Aus meiner Sicht sind wir heute wieder an einem Wendepunkt, ob Kirche noch gebraucht wird oder nicht.</p><p class="linklist"><strong>Kirche anders denken!</strong></p><p class="linklist">Kirche anders denken zu wollen, dass war auch der Wunsch von Jesus. Das heißt aber auch, sich gegenseitig zu helfen, dass Strukturen vermieden werden müssen, die dem Leben widersprechen.</p><p class="linklist">Es ist eine Katastrophe, was das Gutachten von München offenlegt. Und man kann sich natürlich fragen:</p><p class="linklist"><strong>Ist die Kirche noch zu retten?</strong></p><p class="linklist">Sie ist es, wenn wir uns neu aufmachen, alle Strukturen, die der Kernbotschaft Gottes entgegenwirken, beiseite schieben und Kirche neu angehen - ansonsten braucht es uns nicht mehr.</p><p class="linklist">Alleine schafft das Kirche mit ihren Machtstrukturen sicher nicht. Ich wünsche mir eine Hilfe von Außen, vom Staat, aber auch von Betroffenen, die die Decke des Schweigens besser beiseite schieben wie wir selbst.</p><p class="linklist">Dekan Gerhard Spöckl</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Kitzingen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50175</guid><pubDate>Wed, 02 Feb 2022 15:06:00 +0100</pubDate><title>Das neue Logo für den Pastoralen Raum Kitzingen</title><link>https://kt.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/das-neue-logo-fuer-den-pastoralen-raum-kitzingen/</link><description>Jetzt ist der Pastorale Raum Kitzingen mit den Pfarreiengemeinschaften Maria im Sand in Dettelbach und St. Hedwig im Kitzinger Land und die Einzelpfarrei St. Ludwig Marktbreit errichtet.
Nun gilt es, die nächsten Schritte zu tun. Bei den Seelsorgern kam deshalb der Wunsch auf, sich ein gemeinsames Logo zu geben.
Ziel ist, auch optisch deutlich zu machen, dass der Pastorale Raum mit seinen dazugehörigen Gemeinden eng verbunden ist.</description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Drei Symbole prägen das Logo mit verschiedenen Farben:</span></font></font></span><br /><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Blau, gelb, rot ergeben zusammen ein Kreuz; ein Zeichen dafür, dass die Menschen im Raum Kitzingen ihre Verankerung in Gott haben.</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Jeder Balken ist mit einer unterschiedlichen Farbe versehen. Es möchte ausdrücken, dass jede Pfarreiengemeinschaft in unserem Pastoralem Raum seine eigene Prägung mitbringt, jedoch nicht in sich geschlossen ist. Gemeinsam ergeben die Balken ein Kreuz und sind offen füreinander.</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Zusammen führt es in den Schriftzug, in dem es bei der künftigen Ausrichtung von Kirche geht:</span></font></font></span><br /><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Der Pastorale Raum Kitzingen will sich als Chance verstehen, die Menschen in den verändernden Situationen in den Blick zu nehmen.</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Am rechten Rand des Logos sehen sie drei Kreise, die ineinandergreifen.<br />Ein roter Kreis für Maria im Sand, für die sieben Schmerzen Mariens,<br />ein gelber Kreis für St. Hedwig, der Optimismus und Zuversicht für den Glauben ausstrahlen soll und<br />ein blauer Kreis für St. Ludwig, die Farbe der französischen&nbsp;Könige.</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Mitten durch die Kreise schlängelt sich der Main, unsere Heimat und unser Fluss, der durch alle drei Untergliederungen fließt.</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Sieht man sich das gesamte Logo an, ist es ein besonderes Merkmal, das die Farben des Kreuzes nicht der Reihenfolge der Kreise folgen. Dies ist gewollt.</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Als Pastoraler Raum Kitzingen profitiert der Eine vom Anderen, wenn wir uns füreinander öffnen und uns durchmischen wie die Farben, die doch zueinander passen.</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Zukünftig werden Sie dieses Logo immer wieder auf Plakaten und Briefen finden. Es zeigt an, hier geht es um den Pastoralen Raum Kitzingen, hier findet eine gemeinsame Veranstaltung statt.</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">Text: Gerhard Spöckl, Deka</span></font></font><font color="#000000"><font face="Helv, sans-serif"><span style="font-size:10pt">n</span></font></font></span></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>